Über Nadja Hering

Die 1969 geborene Historikerin, Slawistin und Politologin hat lange als Übersetzerin gearbeitet, bevor sie es gewagt hat, sich schreibend mit ihren von klein auf erlebten Träumen und Visionen von einem leidenden Krieger auseinanderzusetzen, den sie unendlich lange wie eine Art an Gedächtnisverlust leidendes zweites Ich wahrgenommen hat. Dabei schienen die Geschichten um den Krieger in keinster Weise etwas mit dem Nadja da noch fremden Buddhismus zu tun zu haben.

Die Idee zur Niederschrift ihrer Traumerfahrungen ist ihr vergleichsweise spät gekommen, nachdem sie 2015 aufgrund einer zuvor nicht empfundenen geistigen Verbundenheit beim 17. Karmapa Ogyen Trinley Dorje spontan Zuflucht genommen hatte und somit Buddhistin geworden war. Um ihre ungewöhnlichen Erlebnisse zu teilen, hat sie noch im selben Jahr die erste Version einer Buchfassung erstellt. Doch hat es einiger Jahre durch Schreiben, weiteres Träumen und Üben beförderten geistigen Reifens bedurft, bis sie neben den äußeren wie inneren Zusammenhängen der ihr lange eher wie ein kompliziertes Puzzle mit ungewissem Ausgang erschienenen Erzählfragmente auch die buddhistische Dimension dieser Geschichte vollkommen erfasst hatte.

Gegenwärtig lebt Nadja mit ihrem Ehemann in Düsseldorf.

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TRAGTUNG – ein Mandala aus Illusionen zum Verständnis von Realität